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Sommer 2021 

– diesmal ganz besondere Ferien !                                                                                                            

Immer werden gerade die Sommerferien herbeigesehnt, doch gerade in diesem Jahr wohl ganz besonders.

Ein Schuljahr ist. zu Ende gegangen, das Schüler*innen, Lehrer*innen und Familie vor besonders extreme Herausforderungen gestellt hat.

Wir hoffen, dass trotz aller Belastung die Kinder, Jugendlichen und ihre Eltern und Familien die nun folgenden freien Wochen genießen können.

Für den Fall, dass es Probleme oder Fragen gibt, die nicht alleine gelöst werden können hat der Kinderschutzbund Hilfe parat:

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Lesen Sie hier die Pressemitteilung:
Für verantwortliche Erwachsene heisst es aber schon jetzt nach vorne schauen und Konzepte erarbeiten, wie im nächsten Schuljahr Schüler*innen, die Unterstützung benötigen diese erhalten können: Kein Kind zurücklassen !! heisst die Devise.

Der Staat stellt Milliardenmittel zur Förderung von Kindern mit Corona Defiziten zur Verfügung, scheint aber zu vergessen, dass Leistungen in Mathe, Deutsch oder Englisch nur ein Teil der Belastungen ausmachen. Nicht wenige Kinder hatten unter Vernachlässigung, Nicht-Verstanden werden oder gar Gewalt zu leiden.

Und: Sie wurden nicht gehört!!

Statt dessen ist zu vernehmen, dass Eingangsklassen im neuen Schuljahr mindestens 22 Kinder umfassen MÜSSEN, wobei dann Klassensstärken von bis zu 30 Schülern entstehen können. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Schulanfänger ohnehin schon unter erheblich reduzierter Kitabetreuung und Förderung leiden müssen.

Wenn der Politik Schulanfänger gleichgültig sind, kann man so verfahren.

Wir, vom Kinderschutzbund, meinen, kleine Kinder brauchen kleine Klassen, ganz besonders in der momentanen Situation.

Die Schaffung kleiner Lerngruppen ist die effektivste und einfachste Form Defizite auszugleichen. Denn hier ist es auch möglich den Blick nicht nur auf die “Leistungen” zu lenken, sondern auch auf die psychosoziale Betreuung und Begleitung – denn Geld allein heilt keine psychischen Wunden.

„Lernen ist ein sozialer, kein techni- scher Vorgang, deshalb sollten Hilfen an soziale Bezüge anknüpfen, die den Schülerinnen und Schülern vertraut sind. Das heißt, man sollte Programme möglichst in soziale Aktivitäten, etwa im Ganztag, integrieren, statt sie in externe Nachhilfeeinrichtungen an Honorarkräfte auszula- gern. Wir reden hier schließlich über zum Teil sehr junge Kinder und Jugendliche, die für erfolg- reiches Lernen darauf angewiesen sind, dass sie von Bezugspersonen begleitet werden, die sie kennen, mögen und denen sie vertrauen.“ so die LV Vorsitzende Irene Johns

Pressemitteilung des LV SH: PM-Aufholjagt-Schule

Kleiner Mensch – großer Kummer –

die neue KSA Heft 2.21                                                                                                            

Hilfe hilft ! Das ist das Thema der neuen Kinderschutz aktuell

Krisen – und da gibt es neben der Pandemie auch viele andere – belasten Kinder schwer. 

Dann brauchen sie jemanden an ihrer Seite, der ihnen beisteht.

In der neuen Ausgabe geht es daher unter anderem um

Kinder im Krankenhaus, suizidgefährdete Kinder, Kinder psychisch kranker Eltern und Cybermobbing.

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Kein Kind alleine lassen !!                                                                                                               

Kinder und Jugendliche auch im harten Lockdown nicht alleine lassen

Der zweite lockdown ist da – und das auch noch zu Weihnachten und Jahreswende.

Neumünster Gerade jetzt gilt es Kinder zu unterstützen und für die da zu sein.

Wie sehrt Kinder unter den Einschränkungen leiden, hat eine Studie des Deutschen Jugendinstitutes beschrieben.

Dabei kam unter anderem heraus, dass besonders viele Kinder aus finanziell belasteten Familien sich einsam fühlen.

Lesen Sie mehr:

https://www.dji.de/themen/familie/kindsein-in-zeiten-von-corona-studienergebnisse.html

DJI – Kindsein in Zeiten von Corona: Studienergebnisse

Mit Sorge blickt auch der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein daher auf Corona-Lockdown.

KIEL Die Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein, Irene Johns, erklärt zu einem bevorstehenden harten Lockdown: „Nach den Erfahrungen des Frühjahrs fordern wir die Landesregierung nachdrücklich auf, besonders die Kinder und Jugendlichen nicht alleine zu lassen, deren Eltern die Aufhebung einer Präsenzpflicht oder Kita-Schließungen nicht ausgleichen können.

„Unsere Erfahrungen seit März zeigen, dass die Pandemie ein Katalysator ist, der schwierige Situationen für Kinder und Jugendliche erheblich verstärkt, darunter Armuts- und Gewaltbedingungen. Wir müssen daher alle gemeinsam dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche und ihre Familien den erneuten Lockdown gut überstehen“, mahnt die DKSB SH Landesvorsitzende Irene Johns.

Die Angebote von „Die Nummer gegen Kummer“ sind erreichbar, auch während der Feiertage:

Für rat- und hilfesuchende Kinder und Jugendliche (bundesweit unter der Telefonnummer 116111, Montag bis Sonnabend 14 – 20 Uhr)

Für Eltern (bundesweit unter der Telefonnummer 0800 111 0 550, Montag bis Freitag, 9 – 17 Uhr, Dienstag und Donnerstag  auch bis 19 Uhr).

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PM-DKSB Dezember

hier die PM: PM-kein kind alleine lassen

Engagementpreis 2020 – Vielen Dank 

Wir haben uns sehr gefreut, dass der OV Rendsburg für den Deutschen Engagementpreis nominiert wurde.

Es ist ein Ansporn für uns, unseren Weg für die Kinderrechte beharrlich weiterzugehen!

https://www.deutscher-engagementpreis.de

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Schützt die Kinder – jetzt !!                                                                                                               

Kinder und Jugendliche auch im harten Lockdown nicht alleine lassen

Rendsburg Die Ungewissheit auf Seiten der Kinder, Jugendlichen und ihrer Eltern scheint immer mehr zuzunehmen statt abzunehmen.

Gerade jetzt aber heisst es: Kinder unterstützen und schützen. Irene Johns, Vorsitzende des Landesverbandes SH fordert eine Entlastung der Schüler*innen:

„Viele Kinder und Jugendliche leiden nun schon seit Monaten unter den Einschränkungen durch die Corona Pan- demie. Wir haben gesehen, dass gerade Kinder, die einen besonderen Förderbedarf haben oder Kinder aus benachteiligten Familien seit dem Lockdown im März letzten Jahres massive Probleme haben und bis heute den Anschluss an Schule nicht wiederfinden konnten. Daher müssen alle Beteiligten über die bestehenden Strukturen hinaus gemeinsam nach neuen, auch digitalen Wegen suchen, um alle Schülerinnen und Schüler zu erreichen.“ (Irene Johns)

Lesen Sie hier die Pressemitteilung: PM-LV-DKSB

“Vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien machen uns große Sorgen” so der OV Vorsitzende Horst Reibisch.

Wie sehr Kinder und Jugendliche unter der aktuellen Lage leiden haben verschiedene Studien gezeigt:

Psychosomatische Störungen: Eine Studie der Universitätsklinik Eppendorf/Hamburg ergab: Es wurde im ambulanten und stationären Bereich eine erhebliche Zunahme von psychosomatischen Störungen, Kopfschmerzen, massive Bauchschmerzen und unklaren körperliche Beeinträchtigungen festgestellt, eine deutliche Zunahme im Verhältnis zu Vorcorona.

Gewalt: Die technische Universität untersuchte in der ersten lockdownwelle und danach die Frage von Gewalt an Frauen und Kindern. Bei den Kindern und Jugendlichen fand sich ein Anstieg von 8% physischer und psychischer Gewalt. Diese Zunahme wurde besonders verstärkt durch fehlende soziale Kontrolle und Aufmerksamkeit durch den Wegfall von Kita, Schule, Betreuung, Sportvereinen und Freunde. Dieser Aspekt wird  jetzt sicherlich  durch die Verschärfung der Kontaktmöglichkeiten an Bedeutung zunehmen.

Was denken die Kinder und Jugendlichen?

Eine bundesweite Studie mit 5000 Kindern zeigte eine enorme Vereinsamung und Verunsicherung durch die Maßnahmen der Teilquarantäne.

Ein großer Teil der Kinder war besonders belastet durch die Sorge um die Gesundheit der Eltern und Großeltern.

Umfrage des Jugendrates des Kinderschutzbundes zu der Frage, was erleben und denken Kinder und Jugendliche während der Pandemie:

Es gab einen Rücklauf von 1000 ! Haupttenor bei den Antworten war, dass die Kinder und Jugendlichen sich isoliert vorkamen; sie hatten das Gefühl, „da läuft was ab, an uns vorbei, ohne dass wir gehört oder einbezogen oder gehört wurden“. 60% gaben an, Angst vor der Zukunft zu haben: Angst um die Familie und vor der eigenen Zukunft ( Schule, Ausbildungsplatz, Lehrstelle).

Bildung und Versorgung: der Kinderschutzbund (Land und Ortsverband) hat große Sorgen, dass sich die Bildungsungleichheit (Bildungsschere) noch weiter verschärfen wird.

Versorgung: schon in der ersten Welle hat sich gezeigt, dass viele Familie auch materiell gelitten haben, dass es in den Kitas und z.T. in der Betreuung kein kostenfreies oder kostenreduziertes Essen mehr gab und geben wird.

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JuCo2: Eine Umfrage der Universitäten Hildesheim und Frankfurt hat 7000 jungen Menschen erreicht, ein Großteil davon in Ausbildung oder Studium. Eine wichtige Äusserung: Sie fühlen sich mit ihren Bedürfnissen und Sorgen von der Politik nicht berücksichtigt und gesehen. Obwohl sie die Lage erheblich psychisch belastet, halten halten 2/3 der Befragten die Maßnehmen für sinnvoll.

https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/angst-vor-der-zukunft-jugendalltag-2020-erste-ergebnisse-der-bundesweiten-studie-juco-2/

Sprache und Gewalt – Mächtige Worte

Kinderschutz aktuell Heft 4 

Wie wir mit Sprache umgehen, welche Bedeutung Sprache hat, aber auch, wie sie verletzen kann,

darum und um viele andere Themen geht es in der neuen Kinderschutz aktuell, der Zeitschrift des DKSB.

Denn nicht nur körperlich, sondern auch verbal können Erwachsene Kindern gehörig zusetzen und sie in ihrer Entwicklung beeinträchtigen.

Fachleute beschreiben und analysieren die Problematik – aber es gibt auch vieles anderes in dem Heft zu entdecken!

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Silberne Ehrennadel für Antje Gosch

Wir freuen uns sehr, dass unser Vorstandsmitglied Antje Gosch für ihr ehrenamtliches Engagement von dem Landesverband mit der silbernen Ehrennadel geehrt wurde. Gewürdigt wird vor allem das Projekt „Schwimmunterricht für Nichtschwimmer“. Lesen Sie hier mehr:

2020_08_05 PM DKSB LV SH Ehrung DKSB-Silberne Antje Gosch_Rendsburg

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Corona: für viele Familien ein Stresstest – kein Kind alleine lassen!

Tipps

  1. Kinder brauchen feste Tagesabläufe, unbedingt auch mit einem Spaziergang. Sie sollten nicht zu lange sich selbst überlassen werden und der Medienkonsum sollte nicht zu hoch sein, sonst sind Frust und Aggression programmiert.
  2. Gespräche sind wichtig. Wenn Eltern merken, dass ihre Kinder Ängste haben, brauchen sie  altersentsprechende Antworten. Bei kleinen Kindern reicht es oft schon, wenn die Eltern sagen: Mama und Papa passen auf dich auf.
  3. Sinnvoll ist auch, dass man die Ansprüche an sich selbst nicht zu hoch setzen sollte. Es geht doch jetzt einfach darum, die Zeit zusammen zu überstehen.
  4. Und – besonders wichtig: Wer wirklich nicht weiter weiß und sich überfordert fühlt, sollte sich rechtzeitig Hilfe holen, bevor einem alles über den Kopf wächst und es zu Gewalt gegen Kinder kommt.

Der Kinderschutzbund ist für Sie da – auf Landesebene aber auch lokal.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung hat eine Soforthilfe in die Wege geleitet: http://www.kein-kind-alleine-lassen.de

und hier der flyer: UBSKM_Hilfe-Flyer

Sorgentelefon: 04331-76577

Nummer gegen Kummer: 0800 111 0 333 (für Kinder und Jugendliche

Elterntelefon: 0800 111 0 550

Hilfetelefon Sexueller Mißbrauch: 0800 22 55 530

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

http://www.nina-info.de

http://www.nummergegenkummer.de

http://www.familienportal.de

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Rundbrief Dezember 2020

Wie in jedem Jahr wollen wir Sie und Euch gerne über unsere Aktivitäten während des zurückliegenden Jahres informieren.

Gleichzeitig möchten wir uns für die breite Unterstützung, die wir im letzten Jahr erfahren haben, herzlich bedenken – […]

Platz der Kinderrechte in Rendsburg

Mobiler Platz der Kinderrechte auf Tour durch Schleswig-Holstein

Neuer Halt in Rendsburg in der Sparkasse

Ab dem 13.8. ist der Mobile Platz der Kinderrecht in Form einer informativen Litfaßsäule

in der Kundenhalle der Rendsburger Sparkasse zu sehen.

Neben den […]

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