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 Kinderrechte: Mittagessen muss sein !                                                                                                             

Gerade in Krisenzeiten werden elementare Lücken in der Grundversorgung deutlich

Rendsburg/Kiel In der aktuellen Krisensituation ist nicht nur homeschooling ein Thema,  sondern es fällt auch die reguläre Betreuung nach der Schule aus, die Kitas stellen nur eine Notbetreuung zur Verfügung.

Damit fällt aber auch für viele Kinder die Möglichkeit auf eine warme Mahlzeit aus – neben dem Verlust der sozialen Kontakte und der Bildung ein weiterer schwerer Einschnitt.

Unter dem Motto „Mittagessen möglich machen“ erhalten daher bedürftige Familien mit Kindern Koch-Kits mit Lebensmittel-Gutscheinen und Rezepten.

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Gleiche Rechte für alle Kinder weltweit!
© UNICEF/DT2014-74656

Es werden 2000 Lebensmittel-Gutscheine an Familien verteilt. Unterstützt wird die Aktion von den Sparkassen und Lions Clubs, dazu Rewe und die „Unser-Norden-Stiftung“.

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/coronavirus/Aktion-in-SH-Lebensmittelgutscheine-fuer-beduerftige-Kinder-,kinderschutzbund162.html

„Aufgrund des verlängerten Lockdowns fällt auch weiterhin das durch das Bildungs- und Teilhabepaket finanzierte kostenfreie Mittages- sen in Schulen und Kitas aus, und das ohne einen praktikablen Ausgleich. Der dadurch erhöhte Lebensmittelbedarf wird für einkommensschwache Familien zunehmend zum Problem, vor dem man nicht noch länger die Augen verschließen darf“, mahnt die DKSB LV SH- Vorsitzende Irene Johns.

Auch der Ortsverband Rendsburg hat im Rahmen der Aktion 27 Familien versorgt.

Denn gerade jetzt heißt es: Kinder unterstützen und schützen.

Hier die Pressemitteilung des LV: 2021_02_05 PM DKSB LVSH Mittagessen muss sein – auch in Krisenzeiten

Auch der Bundesverband hat drauf aufmerksmsa gemacht, dass wir jetzt nicht nachlassen dürfen, sondern eher die Anstrengungen verstärken müssen, um Kinder zu schützen:

Kinder und Jugendliche auch im „harten Lockdown“ schützen – Kinderrechte sind Grundrechte!

KinderschutzbundPositionHarterLockdown

Schützt die Kinder – jetzt !!                                                                                                               

Kinder und Jugendliche auch im harten Lockdown nicht alleine lassen

Rendsburg Die Ungewissheit auf Seiten der Kinder, Jugendlichen und ihrer Eltern scheint immer mehr zuzunehmen statt abzunehmen.

Gerade jetzt aber heisst es: Kinder unterstützen und schützen. Irene Johns, Vorsitzende des Landesverbandes SH fordert eine Entlastung der Schüler*innen:

„Viele Kinder und Jugendliche leiden nun schon seit Monaten unter den Einschränkungen durch die Corona Pan- demie. Wir haben gesehen, dass gerade Kinder, die einen besonderen Förderbedarf haben oder Kinder aus benachteiligten Familien seit dem Lockdown im März letzten Jahres massive Probleme haben und bis heute den Anschluss an Schule nicht wiederfinden konnten. Daher müssen alle Beteiligten über die bestehenden Strukturen hinaus gemeinsam nach neuen, auch digitalen Wegen suchen, um alle Schülerinnen und Schüler zu erreichen.“ (Irene Johns)

Lesen Sie hier die Pressemitteilung: PM-LV-DKSB

“Vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien machen uns große Sorgen” so der OV Vorsitzende Horst Reibisch.

Wie sehr Kinder und Jugendliche unter der aktuellen Lage leiden haben verschiedene Studien gezeigt:

Psychosomatische Störungen: Eine Studie der Universitätsklinik Eppendorf/Hamburg ergab: Es wurde im ambulanten und stationären Bereich eine erhebliche Zunahme von psychosomatischen Störungen, Kopfschmerzen, massive Bauchschmerzen und unklaren körperliche Beeinträchtigungen festgestellt, eine deutliche Zunahme im Verhältnis zu Vorcorona.

Gewalt: Die technische Universität untersuchte in der ersten lockdownwelle und danach die Frage von Gewalt an Frauen und Kindern. Bei den Kindern und Jugendlichen fand sich ein Anstieg von 8% physischer und psychischer Gewalt. Diese Zunahme wurde besonders verstärkt durch fehlende soziale Kontrolle und Aufmerksamkeit durch den Wegfall von Kita, Schule, Betreuung, Sportvereinen und Freunde. Dieser Aspekt wird  jetzt sicherlich  durch die Verschärfung der Kontaktmöglichkeiten an Bedeutung zunehmen.

Was denken die Kinder und Jugendlichen?

Eine bundesweite Studie mit 5000 Kindern zeigte eine enorme Vereinsamung und Verunsicherung durch die Maßnahmen der Teilquarantäne.

Ein großer Teil der Kinder war besonders belastet durch die Sorge um die Gesundheit der Eltern und Großeltern.

Umfrage des Jugendrates des Kinderschutzbundes zu der Frage, was erleben und denken Kinder und Jugendliche während der Pandemie:

Es gab einen Rücklauf von 1000 ! Haupttenor bei den Antworten war, dass die Kinder und Jugendlichen sich isoliert vorkamen; sie hatten das Gefühl, „da läuft was ab, an uns vorbei, ohne dass wir gehört oder einbezogen oder gehört wurden“. 60% gaben an, Angst vor der Zukunft zu haben: Angst um die Familie und vor der eigenen Zukunft ( Schule, Ausbildungsplatz, Lehrstelle).

Bildung und Versorgung: der Kinderschutzbund (Land und Ortsverband) hat große Sorgen, dass sich die Bildungsungleichheit (Bildungsschere) noch weiter verschärfen wird.

Versorgung: schon in der ersten Welle hat sich gezeigt, dass viele Familie auch materiell gelitten haben, dass es in den Kitas und z.T. in der Betreuung kein kostenfreies oder kostenreduziertes Essen mehr gab und geben wird.

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JuCo2: Eine Umfrage der Universitäten Hildesheim und Frankfurt hat 7000 jungen Menschen erreicht, ein Großteil davon in Ausbildung oder Studium. Eine wichtige Äusserung: Sie fühlen sich mit ihren Bedürfnissen und Sorgen von der Politik nicht berücksichtigt und gesehen. Obwohl sie die Lage erheblich psychisch belastet, halten halten 2/3 der Befragten die Maßnehmen für sinnvoll.

https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/angst-vor-der-zukunft-jugendalltag-2020-erste-ergebnisse-der-bundesweiten-studie-juco-2/

Kein Kind alleine lassen !!                                                                                                               

Kinder und Jugendliche auch im harten Lockdown nicht alleine lassen

Der zweite lockdown ist da – und das auch noch zu Weihnachten und Jahreswende.

Neumünster Gerade jetzt gilt es Kinder zu unterstützen und für die da zu sein.

Wie sehrt Kinder unter den Einschränkungen leiden, hat eine Studie des Deutschen Jugendinstitutes beschrieben.

Dabei kam unter anderem heraus, dass besonders viele Kinder aus finanziell belasteten Familien sich einsam fühlen.

Lesen Sie mehr:

https://www.dji.de/themen/familie/kindsein-in-zeiten-von-corona-studienergebnisse.html

DJI – Kindsein in Zeiten von Corona: Studienergebnisse

Mit Sorge blickt auch der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein daher auf Corona-Lockdown.

KIEL Die Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein, Irene Johns, erklärt zu einem bevorstehenden harten Lockdown: „Nach den Erfahrungen des Frühjahrs fordern wir die Landesregierung nachdrücklich auf, besonders die Kinder und Jugendlichen nicht alleine zu lassen, deren Eltern die Aufhebung einer Präsenzpflicht oder Kita-Schließungen nicht ausgleichen können.

„Unsere Erfahrungen seit März zeigen, dass die Pandemie ein Katalysator ist, der schwierige Situationen für Kinder und Jugendliche erheblich verstärkt, darunter Armuts- und Gewaltbedingungen. Wir müssen daher alle gemeinsam dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche und ihre Familien den erneuten Lockdown gut überstehen“, mahnt die DKSB SH Landesvorsitzende Irene Johns.

Die Angebote von „Die Nummer gegen Kummer“ sind erreichbar, auch während der Feiertage:

Für rat- und hilfesuchende Kinder und Jugendliche (bundesweit unter der Telefonnummer 116111, Montag bis Sonnabend 14 – 20 Uhr)

Für Eltern (bundesweit unter der Telefonnummer 0800 111 0 550, Montag bis Freitag, 9 – 17 Uhr, Dienstag und Donnerstag  auch bis 19 Uhr).

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PM-DKSB Dezember

hier die PM: PM-kein kind alleine lassen

Die Bücherfee war da ! 

Weihnachtsüberraschung für Schüler*innen

Sieben Kartons mit Büchern für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Rotenhof/Rendsburg konnten kurz vor den Feiertagen an Schulleiter Thomas Albers übergeben werden. Vielen Dank an die Spender*innen, die dieses Projekt ermöglichen !!

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Gerd Steiner, Bettina Doppelbauer, Horst Reibisch, Thomas Albers
Foto DKSB

Sprache und Gewalt – Mächtige Worte

Kinderschutz aktuell Heft 4 

Wie wir mit Sprache umgehen, welche Bedeutung Sprache hat, aber auch, wie sie verletzen kann,

darum und um viele andere Themen geht es in der neuen Kinderschutz aktuell, der Zeitschrift des DKSB.

Denn nicht nur körperlich, sondern auch verbal können Erwachsene Kindern gehörig zusetzen und sie in ihrer Entwicklung beeinträchtigen.

Fachleute beschreiben und analysieren die Problematik – aber es gibt auch vieles anderes in dem Heft zu entdecken!

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Engagementpreis 2020 – Vielen Dank 

Wir haben uns sehr gefreut, dass der OV Rendsburg für den Deutschen Engagementpreis nominiert wurde.

Es ist ein Ansporn für uns, unseren Weg für die Kinderrechte beharrlich weiterzugehen!

https://www.deutscher-engagementpreis.de

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Silberne Ehrennadel für Antje Gosch

Wir freuen uns sehr, dass unser Vorstandsmitglied Antje Gosch für ihr ehrenamtliches Engagement von dem Landesverband mit der silbernen Ehrennadel geehrt wurde. Gewürdigt wird vor allem das Projekt „Schwimmunterricht für Nichtschwimmer“. Lesen Sie hier mehr:

2020_08_05 PM DKSB LV SH Ehrung DKSB-Silberne Antje Gosch_Rendsburg

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Corona: für viele Familien ein Stresstest – kein Kind alleine lassen!

Tipps

  1. Kinder brauchen feste Tagesabläufe, unbedingt auch mit einem Spaziergang. Sie sollten nicht zu lange sich selbst überlassen werden und der Medienkonsum sollte nicht zu hoch sein, sonst sind Frust und Aggression programmiert.
  2. Gespräche sind wichtig. Wenn Eltern merken, dass ihre Kinder Ängste haben, brauchen sie  altersentsprechende Antworten. Bei kleinen Kindern reicht es oft schon, wenn die Eltern sagen: Mama und Papa passen auf dich auf.
  3. Sinnvoll ist auch, dass man die Ansprüche an sich selbst nicht zu hoch setzen sollte. Es geht doch jetzt einfach darum, die Zeit zusammen zu überstehen.
  4. Und – besonders wichtig: Wer wirklich nicht weiter weiß und sich überfordert fühlt, sollte sich rechtzeitig Hilfe holen, bevor einem alles über den Kopf wächst und es zu Gewalt gegen Kinder kommt.

Der Kinderschutzbund ist für Sie da – auf Landesebene aber auch lokal.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung hat eine Soforthilfe in die Wege geleitet: http://www.kein-kind-alleine-lassen.de

und hier der flyer: UBSKM_Hilfe-Flyer

Sorgentelefon: 04331-76577

Nummer gegen Kummer: 0800 111 0 333 (für Kinder und Jugendliche

Elterntelefon: 0800 111 0 550

Hilfetelefon Sexueller Mißbrauch: 0800 22 55 530

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

http://www.nina-info.de

http://www.nummergegenkummer.de

http://www.familienportal.de

Rendsburg sucht die Bücherfee

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„Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre,

aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.” (Astrid Lindgren, 1956)

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Der Rendsburger Kinderschutzbund organisiert den Bücherkauf und die Verteilung an Rendsburger Grundschulen.

Mit einer regelmäßigen Spende können Sie diese Aktion gezielt unterstützen!

Immer zum 1.10. d.J.: Deutscher Kinderschutzbund IBAN DE79 2145 000 000 1044 70 Stichwort: “Bücherfee”

Mehr Infos finden Sie hier:

Bücherfee DKSB OV Rendsburg

Viele Kinder haben in den letzten Jahren von dieser Aktion profitiert:

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Rundbrief Dezember 2020

Wie in jedem Jahr wollen wir Sie und Euch gerne über unsere Aktivitäten während des zurückliegenden Jahres informieren.

Gleichzeitig möchten wir uns für die breite Unterstützung, die wir im letzten Jahr erfahren haben, herzlich bedenken – […]

Platz der Kinderrechte in Rendsburg

Mobiler Platz der Kinderrechte auf Tour durch Schleswig-Holstein

Neuer Halt in Rendsburg in der Sparkasse

Ab dem 13.8. ist der Mobile Platz der Kinderrecht in Form einer informativen Litfaßsäule

in der Kundenhalle der Rendsburger Sparkasse zu sehen.

Neben den […]

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