Gütersloh 3.7.2019 Eine aktuelle Studie der Bertelsmannstiftung zeigt erschreckende Zahlen und Schicksale:

60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen erfährt in der Schule Ausgrenzung, Hänseleien

oder sogar körperliche Gewalt, insgesamt ein Viertel fühlt sich an ihrer Schule nicht sicher.

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/juli/nehmt-sie-ernst-junge-menschen-wollen-gehoert-und-beteiligt-werden/

Und, genauso traurig: Je älter die Kinder werden desto weniger haben sie das Gefühl in der Schule beteiligt oder gehört zu werden.

Interessanterweise erhalten die eigenen Eltern ein gutes Zeugnis – der schwarze Peter scheint bei der Schule zu liegen.

Dennoch schieben einige Kommentatorinnen in den Medien diesen wieder den Eltern zu: die Schule sei schließlich in erster Line zur Wissensvermittlung da.

Dieser Schluss ist natürlich viel zu einfach – insgesamt haben sich Erziehungsaufgaben, Wissensvermittlung, Bildung “verflüssigt”, wie die Soziologen sagen:

ängst sind die Grenzen zwischen Familie, Kindertageseinrichtung, Schule, Hort etc. fließend geworden.

Und die Schulen – gerade die Grundschule (die ihre Sache ja wohl auch gut zu machen scheint) haben längst weitere Aufgaben bis hin zur Sozialarbeit zu leisten.

Gleichwohl kann man den Eindruck gewinnen, als seien die Akteure in den Institutionen nicht mit gewachsen – die aktuelle Studie scheint dies zu belegen.

Auf jeden Fall ist es eine Katastrophe und unglaublich peinlich, dass sich zu viele Kinder in pädagogischen (!!!) Einrichtungen unsicher fühlen !!

Da gibt es also ich viel zu tun in Sachen Kinderschutz !!

Pressemitteilung_Childrens_worlds_plus_20190703